
Regisseur: John Hindman
Mit Tessa Ferrer, Hal Oszan, Hugo Armstrong u.a.
Errol Larson steckt in einer Schreibblockade. Die Theaterautorin, deren erfolgreichstes Stück, ein romantisches Drama, bereits am Broadway lief, kann nicht anknüpfen an die ergreifende Emotionen, die ihr erstes Stück so beliebt machten. Stattdessen verfällt sie in zynische Selbstverachtung, schreibt beißende Satiren über die verkommene Gesellschaft, die sich nicht vermarkten lassen. Also blickt sie zurück auf die Momente, die sie inspirierten, entwirrt ihre Gefühle und ihre komplizierten Beziehungen zu den Männern in ihrer jüngeren Vergangenheit. In der schwarz-weißen Geborgenheit von John Hindmans Film wirken auch die surrealen Momente- das Beginnen einer Beziehung am Verhandlungstisch, ausgehandelt durch die inneren Kinder; die physische Repräsentation schnell verworfer Charaktere aus nie fertiggestellten Geschichten- stufenlos eingebettet in die innere Welt der Protagonistin, die nach sich selbst sucht.
Tessa Ferrer spielt Errol Larson als sympathische, schlagfertige Frau, chaotisch und lebensnah in ihrer Abwehrhaltung gegenüber Bindungen, in ihrer Suche nach den Fehlern anderer auf dem Weg zum Erkennen ihrer eigenen.
7/10
Bechdel-Test: bestanden.
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