
Regisseur: Peter Horton
Mit Anabella Sciorra, Joseph Mazzello, Brad Renfro u.a.
CW:Wiederholter Gebrauch schwulenfeindlicher Schimpfwörter
Die Sommerferien stehen an!
Erik, ein Außenseiter mit einer alleinerziehenden, strengen Mutter hat keinerlei Pläne, als Videospiele zu spielen und sich mit Süßigkeiten vollzustopfen. Doch nach anfänglichem Zögern freundet er sich mit dem gerade nebenan eingezogen Dexter an.
Dexter, den nie jemand gesehen hat und über den doch alle bescheid wissen. Dexter, über den sich alle den Mund zerreißen. Dexter, der an AIDS erkrankt ist.
Gegen den Willen seiner Mutter, die den Jungen für gefährlich hält, verbringt Erik immer mehr Zeit mit Dexter und seiner Mutter, die so ganz anders ist als seine eigene. Liebevoll, warmherzig, zu Scherzen aufgelegt.
Die beiden Jungen verbringen bald jede freie Minute miteinander, spielen Streiche, gehen auf Entdeckungsreisen- und suchen nach einem Heilmittel. Nachdem sowohl Schokoriegel als auch die örtliche Flora keine Ergebnisse bringen, schmieden sie einen Plan: In New Orleans gibt es einen Arzt, der ein Wunderheilmittel gefunden haben will, so steht es zumindest in einer Zeitschrift. Und so packen sie ihre Sachen auf ein selbstgebautes Floß und machen sich auf eine Reise einmal längst durch die USA.
Doch den ohnehin geschwächten Dexter könnte dieses wilde Abenteuer seine letzte Kraft kosten.
The Cure ist so ein Film von dem man weiß, dass er einem wehtun wird. Und er drückt am Ende richtig unbarmherzig auf die Tränendrüsen. Schön ist er trotzdem.
Eine ganz dringende Empfehlung, wenn man einfach mal eine Runde heulen will.
8/10
Bechdel-Test: nicht bestanden
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