Nowhere (1997)

Regisseur: Gregg Araki
Mit Rachel True, James Duval, Chiara Mastroianni, Nathan Bexton u.a.

In einer Stadt, in der alle unglaublich hot, unglaublich horny, unglaublich bi und unglaublich drauf sind, ist nicht alles,  wie es scheint. Dark hat zwischen Schule, Eltern, und der Tatsache, dass er der einzige monogame Mensch auf dem Planeten zu sein scheint, eigentlich schon genug Probleme- doch dann taucht ein menschengroßer Reptiloiden-Alien auf und beginnt, Menschen verschwinden zu lassen.

Irgendwo zwischen Drogenfilm, Slasher und Softporn, unfassbar zitierfähig, unterlegt mit einem spektakulären end-of-millenium Soundtrack von Grunge bis Techno, irre durchstilisierten Sets und vielen bekannten Gesichtern der Dekade ist Nowhere vermutlich der most nineties Film, der je gedreht wurde.

Punktabzug gibt es ausschließlich dafür, dass, obwohl offensichtlich alle queer sind, nur Heteropaare tatsächlich in Kontakt gezeigt werden, und dem scheinbar unvermeidlichen Kill-your-gays-Moment. Andererseits ist Gregg Araki ein Vorreiter des queeren Kinos, und die Tatsache, dass seine Filme in der Form existieren, schon revolutionär genug- bei aller kritikwürdigkeit aus der modernen Perspektive sollte man das wohl nicht vergessen.

7/10
Bechdel-Test: nope

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